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Jul
31

Nachlese KW 31

Nachlese ist ein Service von mir an alle, die es interessiert.

Ich sammle hier alle Links zu Artikeln, Ton- und Videoaufnahmen einer Woche und versuche sie stets freitags zu veröffentlichen. Ziel ist es, dem geneigten Leser einen Überblick über das Interessanteste und Wichtigste einer Woche zu geben.

Nachgelesen

Von den Kosten des Zugangserschwerungsgesetzes

Zensur gibt es nicht kostenlos. Das scheint auch den Providern wohl klar zu werden, rechnet man doch jetzt mit…

..einem hohen Betrag, der «zum Fenster rausgeschmissen» werde.

Technik für «Zensursula»-Sperren kommt teuer“ meldet passend die Netzzeitung.

Die Freie Union stolpert über sich selbst

Erst hat die Freie Union einen Parteitag, der eigentlich nur chaotisch ist, dann darf sie im „Stammland“ Bayern nicht zur Bundestagswahl antreten, weil Frau Pauli eine Unterschrift vergisst. Mehr als peinlich, da geht es bei uns Piraten ja richtig gesittet zu!

Fünf Irrtümer über die Piratenpartei

Tickntalk hat die 5 häufigsten Irrtümer über die Piraten gesammelt und gut wiederlegt. Ein Link zum aufbewahren, wenn man Leute über uns aufklären möchte.

Die gute Tat der Piraten

Das titelt der Tagesspiegel. Er hält fest:

Das Internet ist nämlich nicht der Feind der Musik. Es ist nur der Feind der Tonträgerindustrie. Nach Wachswalze, Schallplatte, Magnetband und CD hat sich Musik vom physischen Träger gelöst und lässt sich mit geringem Aufwand beliebig oft kopieren. Legale Musikdownloads machen zwar in Deutschland noch nicht 39 Prozent des Marktes aus wie in den USA; doch sind die Erlöse im ersten Quartal dieses Jahres wieder um 16 Prozent gestiegen. Bei allen Debatten um illegale Downloads geht es nicht um einen Konflikt zwischen Künstlern und Publikum, wie die Industrie ihn seit Jahren lautstark inszeniert. Deren Interessen lassen sich im Netz wunderbar vereinen.

So langsam verstehen auch etablierte Medien, warum das aktuelle Urheberrecht einfach nicht in unsere Zeit passt. Prädikat lesenswert!

Nachholbedarf der CDU beim Thema Internet

In der Union wird die Basis wohl langsam wach und bemerkt: Internetwahlkampf ist in der Union bislang wohl nicht so vorhanden.

Die CDU hat hier reichlich Nachholbedarf. Sowohl, was das Verständnis des Internets als Medium der politischen Kommunikation und Meinungsbildung angeht, als auch als inhaltliches Neuland.

Zu finden ist die ganze Stellungnahme (offener Brief) bei Wikileaks.

Startprobleme beim Netzsperren-Gesetz

Das „Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen“ tritt nicht zum 1.8.09 in Kraft meldet heise. Eigentlich ein Grund zu feiern, oder? Horst Köhler hat es nämlich noch nicht unterschrieben. Das ist allerdings nicht seine freie Entscheidung, denn:

Im Präsidialamt kann derzeit mit der Prüfung des Vorhabens aber noch nicht einmal begonnen werden. Wie ein Sprecher Horst Köhlers gegenüber heise online bestätigte, „ist das Gesetz noch nicht bei uns gelandet“.

Stellt sich mir eine Frage, ist das gar Absicht? Vielleicht hat man ja Angst, dass der Bundespräsidenten seinen Pflichten nach kommt und die Grundgesetzwidrigkeit gar feststellt? Mitten im Wahlkampf wäre das natürlich ganz dumm für die Große Koalition.

Junge Liberale fühlen sich scheinbar getrieben

Der Chef der Julis, Johannes Vogel, gab der Abendzeitung ein Inverview. Wahlkampf kann er so sagt er:

Je stärker die FDP wird, desto mehr können wir der Union abtrotzen. Die Abschaffung der Internet-Zensur etwa ist für mich Koalitionsbedingung.

Goldig, oder? Das nicht er die Koalitionsbedinungen schreibt, sondern der Guido Westerwelle, schwächt die Aussage allerdings doch stark ab. Wer mehr lesen will, der klicke hier.

SOS Kinderdorf und Computerspieler

Aha ein „SOS-Kinderdorf wirbt nicht auf „Killerspiel“-Seiten„. Neeeeiiiin, auch nicht kostenlos. Wo kämen wir denn da hin, denn:

Tatsache ist, dass über Spielekonsolen, am PC oder online Spiele gespielt werden können, die dem Nutzer Gelegenheit geben, virtuelle Gewalt gegenüber realistischen Abbildern von Menschen auszuüben. Diese Spiele enthalten massive und wirklichkeitsnahe Gewaltdarstellungen, die wir als unethisch ablehnen. Wir sind besorgt, dass auch junge User über diese Spiele – getarnt als harmlose Unterhaltung – auf vielfältige Weise mit Gewalt in Kontakt kommen können. Deshalb nehmen wir in besonderer Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen eine kritische und distanzierende Haltung zu den Inhalten von so genannten Shooterspielen beziehungsweise Online- oder PC-Kriegsspielen ein.

Wow. Gamer dürfen also wegen ihres Hobbies nicht human sein, so scheint es. Die ganze Story gibt es bei computerbase.

Nachgeschaut

Stoppt die Killerspiele

Schönes Satire Bild von Titanic, für manche vielleicht alt, aber ich bin erst diese Woche darüber gestolpert:

25 Jahre Killerspiel Tetris

Stoppschilder

Wenn auf einmal in der Straße Stoppschilder fehlen, kann das nur einen Grund haben: Die Leute haben falsch gewählt! Seht selbst:

Aaron Koenig antwortet

Und zwar auf Fragen der StudiVZ Nutzer. Die schönsten antworten gibt es hier direkt:

Zum Urheberrecht

Über die Ziele der Piratenpartei

Zur Monarchie

Noch mehr gibt es auf der Youtube Seite der MeinVZ – Wahlzentrale.

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