«

»

Mrz
24

Von der Arbeitsfreiheit in der Piratenpartei

Symbolbild, ArbeiterAuf der Suche nach Freiheit
(Saad.AkhtarCC-BY)

In letzter Zeit gibt es in der Piratenpartei mal wieder viel Bewegung. Schon wieder wird geplant, wie wir uns Organiseren sollen, zumindest wie wir unsere Arbeitsweise Organisieren. Und ich muss zugeben, ab und an befremdet mich meine Partei in dieser immer wiederkehrenden Diskussion dann doch. Ständig gibt es Vorstöße diese oder jene Regelungen zur Arbeits- oder Kommunikationsorganisation einzuführen, dann würde alles gut. Das ganze wird einem in der Regel in der gutmütterlichen Art verkauft mit der Betonung es geschehe alles doch nur, damit wir arbeiten können. Und ich halte jetzt einfach mal dagegen! Zu viele Regeln schränken nämlich die ein, die zurzeit in der Partei viel Arbeit verrichten. Zu viele Regeln sind Fesseln, die uns alle schlicht und einfach einschränken!

Das Monster AG Rat

Ok, hier muss ich mal ausholen. Der Bundesvorstand hatte irgendwann kurz vor der Wahl den AG Rat erschaffen. Eigentlich sollte er nur eines tun: Die wie wild aus dem Boden sprießende AGs einsortieren in Aktiv oder Inaktiv. Gut es waren ein paar mehr Möglichkeiten, aber im Großen und Ganzen sollte es das die Aufgabe des AG-Rates sein.

Es sollte also ein rein exekutives Organ sein oder einfacher gesagt: Die sollten Arbeit erledigen. Was dann passierte war sehr … naja sagen wir faszinierend. Der AG-Rat entwickelte ein Eigenleben und befand es für wichtiger sich selbst in der Satzung zu verewigen. Also wurde fleißig an einem Regelwerk gearbeitet und an einem Regelwerk über das Regelwerk. Unter der neuen, selbst auferlegten Bürde löste sich der AG-Rat dann Mitglied um Mitglied in Luft auf, bis nur noch Arvid übrig blieb, im Prinzip. Arvid war auch der fleißige AG-Rat, der unbedingt diese Regelungen für die Bundes-AGs wollte.

Die Beauftragung des AG-Rates endete dann im Januar. Nach dem sich Arvid dann noch etwas mit dem Bundesvorstand anlegte machte sich die „Koordinatorenkonferenz“ – welche selbst natürlicherweise keinerlei demokratische Legitimation hat – daran eine „AG Kommission“ zu wählen. Ziel dieser Kommission ist genau das umzusetzen, was der AG Rat zwar begonnen hatte, aber ja nie so tun sollte: Einen Satzungsänderungsantrag ausarbeiten um den AG-Rat in die Satzung zu schreiben.

In der Zwischenzeit werden in Bundes-AGs Koordinatoren gewählt, auf Teufel komm raus. Als Mitglied der Bundes-AGs wird man malträtiert seine Daten heraus zu geben, an nie wirklich demokratisch gewählte Personen, damit diese dann die Mitgliedschaft „verifizieren“ können. Ich bekam in meiner Position als Vorsitzender eines Bezirksverbandes mehrere unabhängige Beschwerden, dass in manchen Bundes AGs gemoppt wird, oder gewisse Leute Regeln, Termine und Arbeitsweisen genau so setzen, dass sie Ihre Meinung durchdrücken können. Und das sagen mir nicht notorischen Störenfriede, sondern Mitglieder die mein vollstes Vertrauen und Ansehen genießen.

Symbolbild, ArbeiterMehr sein als eine Schachfigur!
(OCReactiveCC-BY-NC-SA)

Das System krankt also, gewaltig sogar. Ich kann es daher nur als beängstigend bezeichnen, dass es nach den Plänen der Koordinatorenkonferenz verfestigt werden soll. Der Satzungsänderungsantrag der Gruppe ist wohl mittlerweile fertig.

Und der schießt den Vogel gänzlich ab. Nicht nur, dass er meiner Meinung nach gegen das Parteiengesetz verstößt – eigentlich sogar so offensichtlich, dass man sich wünscht es wäre ein Nagel im Tisch auf den man mit dem Kopf stoßen möchte – nein, es werden auch noch Personenwahlen in den AGs vorgeschrieben, aber nicht am Parteitag, sondern wirklich innerhalb der AGs. E-Voting über das Internet durch die Hintertür, denn die AGs werden sich sicher nicht zur „Koordinatorenwahl“ im echten Leben treffen. Demokratische Legitimation sieht anders aus.

Diesen also in keinster Weise demokratisch gewählten Gruppen sollen dann Sonderrechte, wie z.B. Rederecht in allen Organen der Partei, eingeräumt. Dieses Rechte hat so noch nicht mal der Bundesvorstand. Das Schiedsgericht wird sich freuen, die Landesvorstände auch. Auf Parteitagen gilt Satzung schlägt GO, wer in so einer AG ist ist nicht still zu bekommen. In dem Antrag sind noch mehr Unsinnigkeiten und offensichtliche Dämlichkeiten, aber daran werde ich mich jetzt nicht aufhalten. Denkt selbst!

Festzuhalten ist, dass diese Regeln praktisch die vollständige Entmachtung des Bundesvorstandes darstellen. Ich würde mich auf das erste Mal freuen, wenn der Schatzmeister einfach nein sagt zu den AGs. Der Antrag ist der Piratenpartei unwürdig, da wird das Geklüngel in Hinterzimmer (AGs) als Machtbasis festgeschrieben. Das wäre dann wirklich nicht mehr meine Partei und ich persönlich hoffe inständig, Arvid wird mit diesem Unsinn in Bingen aus der Halle gejagt.

Ich weiß, es gibt immer wieder die, die nach Struktur schreien. Nur wenn ich mir anschaue, wie die politische und inhaltliche Arbeit der Partei funktioniert, dann sind das in der Regel nicht die Bundes-AGs – die sind nämlich meist viel zu groß dafür – sondern immer wieder spontane Gruppen die sich per ML, Wiki, Twitter finden und einfach was erschaffen. Gerade das Piratepad ist hierfür genial. Die Piraten sind in der Arbeit frei. Und diese Arbeitsfreiheit möchte ich mir nicht nehmen lassen, weil man nur noch in AGs was erreichen kann. Und sobald diese Regeln zementiert sind, wird es nicht lange dauern, bis man zusammengestaucht wird wenn etwas nicht mit den Koordinatoren der jeweiligen AGs abgesprochen ist. Das Ganze ist in einfach nur der erste aber rießige Schritt hin dazu die Altpartein zu kopieren. Und sobald wir das tun, verlieren wir unsere Daseinsberechtigung, und zwar komplett.

Ich hoffe, dass es dieser Antrag ganz schnell in die Antragsfabrik schafft, und ich hoffe die Piraten bereiten mir Freude mit einer breiten Ablehnung. Einen Antrag, wie man es anders machen könnte, werde ich voraussichtlich selbst einreichen damit ein gutes Gegengewicht vorhanden ist. Entwickeln werde ich voraussichtlich eh ein Konzept, da unser Landesvorstand gerne Vorschläge für die Arbeitsweise in meinem Landesverband hätte.

Es geht besser

Symbolbild, ArbeitsgruppeProduktives Arbeiten unter Gleichen
(LumaxartCC-BY-SA)

In die Satzung müssen diese Regeln dann aber beim besten Willen nicht! Wir brauchen keine AG-Räte, keine AGs mit Sonderrechten nur um Struktur zu haben. Struktur soll dazu da sein uns zu dienen und nicht anders herum. Wir brauchen auch keine festgefahren Hinterzimmer namens AGs, welche einen Alleinstellungsanspruch haben oder formulieren, und schon gleich dreimal nicht wenn Ihre „Vorsitzenden“, „Koordinatoren“ oder wie Ihr das immer nennen wollt nicht von allen demokratisch legitimiert sind.

Ich bin stattdessen für eine möglichst freie Struktur, die dynamische „Partnerschaften“ erlaubt und fördert. Die es einen erleichtern Gleichgesinnte und auch Gegner zu finden, mit denen ich immer wieder in neuen Zusammensetzungen Arbeiten kann. So dass es mir möglich ist meine Ideen zu teilen um mir von Gleichgesinnten helfen zu lassen diese Ideen zu vertiefen und zu verfeinern. Oder auch das ich gefunden werden kann, damit andere ihre Ideen mir mitteilen und ich daran partizipieren kann.

So verwischt die Grenze zwischen Kommunikation, Diskussion und Erarbeitung. Neue Mitglieder können leicht einsteigen, sie müssen sich nur an den passenden stellen „Registrieren“. Verkrustung gibt es nicht, unnötige Bürokratie auch nicht. Ist man selbst mit dem erarbeiteten zufrieden, stellt man es allen Piraten vor. In einer Antragsfabrik oder in Liquid Feedback oder was auch immer wir auf der Bundesebene verwenden möchten. Am Ende entscheidet – zurzeit – der Bundesparteitag oder ein gewähltes Gremium wie der Bundesvorstand, wie zum Beispiel beim Drucken von Plakaten.

Viel wichtiger als in feste AG-Strukturen festgenagelt zu werden wären gute Howtos: Wie erarbeite ich eine Satzungsänderungsantrag? Wie einen Programmantrag? Was mache ich um ihn zu begründen und zu bewerben? Meistens fehlt den Anträgen ja schon eine gute Begründung warum man das überhaupt so möchte. Ja, so etwas ist viel Arbeit, ich weiß das, ich mache es schließlich selber. Aber ist das nicht genau unser Anspruch? Politik mit Hand und Fuß? Politik ist eben nicht in fünf Minuten gemacht, auch nicht im 21 Jahrhundert.

Die Piraten sind hoch individualistisch bei dem Wunsch nach maximaler Chancengleichheit. Sollte unsere Organisation dem nicht Rechnung tragen? Sollte sie nicht zu uns passen? Lasst euch mal überraschen, wie ich mir das im Detail vorstelle, aber ich bin mir sicher, dass mein Vorschlag dazu dann die Diskussion auf jeden Fall noch weiter anheizen wird.

Ähnliche Artikel

34 Pings

  1. Andreas Zottmann sagt:

    Völlig recht hast Du. Die Strukturen dienen uns und nicht wir den Strukturen. Mit meiner Mitgliedschaft bin ich keiner Arbeitsverpflichtung nachgekommen, nein, die Partei arbeitet für mich. So ist das und so wird das auch bleiben.

    🙂

  2. Benjamin Stöcker sagt:

    Hmmpf, ganz so wollte ich das jetzt nicht verstanden wissen! 🙁

    lg

    Ben

  3. Marcel Karp sagt:

    Eher so: Die Strukturen dienen unserer Arbeit 😉

  4. Mark Neis sagt:

    Gut, dass du das ansprichst. Ich hatte das gar nicht auf dem Schirm.

  5. Adrian Lang sagt:

    Nur weil ich grad hier vorbeikomme … das CC-By-SA-Bild ist eine Urheberrechtsverletzung hier.

  6. Benjamin Stöcker sagt:

    Lieber Adrian, könntest du auch erklären warum?

    An welchen Teil der Lizenzbedingungen habe ich mich nicht gehalten?

  7. Andi sagt:

    So sind sie halt die Piraten. Organisation bedeutet, dass alles wie ein Algorithmus abzulaufen hat 🙂

  8. Adrian Lang sagt:

    (Ich antworte gleich hier, hoffe das ist dir recht)

    Die Lizenz CC-By-SA erlaubt, das entsprechend lizensierte Werk frei zu verwenden, solange

    a) By: der Name genannt wird (was du hervorragend gemacht hast)
    b) SA: das abgeleitete Werk unter der selben Lizenz veröffentlicht wird (was du nicht gemacht hast)

    Du müsstest die kommerzielle Verwendung erlauben (CC-By-SA statt CC-By-NC-SA), dann könntest du aber die andere Abbildung nicht einbinden, weil sie eine kommerzielle Verwendung nicht erlaubt. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons#Kritik_und_Probleme.

  9. Benjamin Stöcker sagt:

    Doch habe ich gemacht, oder wie soll man das sonst deutlich machen außer es direkt darunter zu schreiben?

    Und kommerziell verwende ich die Bilder hier nicht. Bei jedem Bild wird die Lizenz mit angegeben, sogar dann noch wenn sie BY-NC-SA sein sollte (Das BY ändert sich ja im Prinzip, bei dem Text bin das i.D.R ich, beim Bild der Autor des Bildes)

  10. Adrian Lang sagt:

    Das abgeleitete Werk ist dein kompletter Blogbeitrag. Der müsste unter CC-By-SA stehen, um die Lizenzbedigungen zu erfüllen. Gleichzeitig erlaubt das aber die Lizenz der anderen Abbildung nicht, die erzwing CC-By-NC-SA.

  11. Piratenweib sagt:

    Du sprichst mir aus der Seele. Mit den neuen seltsamen Bestrebungen von AG Rat und AG Kommission, sowie Koordinatorenkonferenz kann ich gar nichts anfangen. Meiner Meinung nach so überflüssig wie ein Eiterpickel. Wenn Pirat/innen so was brauchen, ist es mit unserem „Anders als andere Parteien sein“ nicht weit her.
    Ich hoffe, der Antrag wird mehrheitlich abgelehnt, falls er in Bingen zur Abstimmung kommen sollte. (Und wenn dabei Arvid aus der Halle gejagt wird, bin ich auch nicht sonderlich traurig …)

  12. Benjamin Stöcker sagt:

    Äh Adrian, das sehe ich anders. Mein Blogbeitrag ist kein abgeleitetes Werk der Bilder. Ich verwende sie zwar aber leite mich nicht von Ihnen ab. Ich habe die ersten 2 Bilder nicht bearbeitet und auch nicht abgewandelt sondern mache sie nur anderen Zugänglich.

    Das letzte Bild habe ich bearbeitet (geschnitten) stelle es aber unter eine separate Lizenz was meiner Meinung nach deutlich hervorgeht.

    Du solltest die Lizenzbedingungen genau lesen: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode

    Wenn etwas es trifft, dann doch eher die „Collective Work“.

  13. Adrian Lang sagt:

    Dein Blogpost ist relativ offensichtlich ein neues Werk, bestehend aus dem Text und den Illustrationen.

  14. Benjamin Stöcker sagt:

    Dann wäre das alles, was man um die Bilder herum macht. Da würden dann ziemlich viele gegen die CC verstoßen, inklusive der Piratenpartei Deutschland (auf der Homepage) und eigentlich nahezu jeder, der CC Bilder als Symbolbilder verwendet,Themes die unter der CC stehen und noch einiges mehr…

  15. Benjamin Stöcker sagt:

    @Andi: Piraten sind zum guten Teil Informatiker: Sie lieben es Algorithmen zu schreiben. Das Problem ist, das der Rest der Partei keine CPU ist 😉

  16. Adrian Lang sagt:

    Ja, das ist _der Sinn_ von Copyleft. Ein WordPress-Theme muss ja auch unter GPL freigegeben werden (http://wordpress.org/development/2009/07/themes-are-gpl-too/).

  17. Benjamin Stöcker sagt:

    Es gibt noch mehr Software als WordPress 😉 Und da gibt es Themes die unter der CC stehen. Deswegen muss dann noch lange nicht jeder Blogpost darunter stehen. Die GPL gilt da übrigens nur für den Code, nicht für Images. Es gibt ja WordPress Themes die CC Bilder verwenden, oder sind da auch alle Bilder unter der GPL? 😉

  18. Adrian Lang sagt:

    Ich wollte nur »Copyleft« verdeutlichen und nicht auf dein Theme-Argument eingehen. Was das angeht … es gibt quasi überall Urheberrechtsverletzungen, glaub mir. Mir ist das recht gleich und den Autor_innen der betroffenen Werke vermutlich auch, sonst würden sie keine freien Lizenzen verwenden, aber es hilft sich dessen bewusst zu sein.

    Im übrigen kann die GPL auch auf Bilder angewendet werden. Viele CC-Lizenzen sind mit GPL kompatibel, daher ist das kein Problem – CC-By-SA und CC-By-NC-SA sind aber nicht kompatibel.

  19. Benjamin Stöcker sagt:

    Was dein Argument betrifft so verweise ich auch mal auf das Urteil das zur CC schon gefallen ist und auch in der Wikipedia steht:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons#Urteile

    Dort wurde mit NC Argumentiert und auch nicht festgehalten, dass es für die Zeitung für die Verwendung das „SA“ hätte einhalten müssen.

    Das ganze liegt am Begriff Abwandlung, ich habe die Bilder nicht abgewandelt mit dem Text zusammen ein neues Werk erschaffen.

    Der Begriff „Abwandlung“ im Sinne dieser Lizenz bezeichnet das Ergebnis jeglicher Art von Veränderung des Schutzgegenstandes, solange die eigenpersönlichen Züge des Schutzgegenstandes darin nicht verblassen und daran eigene Schutzrechte entstehen. Das kann insbesondere eine Bearbeitung, Umgestaltung, Änderung, Anpassung, Übersetzung oder Heranziehung des Schutzgegenstandes zur Vertonung von Laufbildern sein. Nicht als Abwandlung des Schutzgegenstandes gelten seine Aufnahme in eine Sammlung oder ein Sammelwerk und die freie Benutzung des Schutzgegenstandes.

    http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/legalcode

    Copyleft ist mir durchaus ein Begriff, ich denke nur das diese Verwendung so Lizenzgerecht ist, sonst würde ich sie nicht machen.

  20. Adrian Lang sagt:

    Das ist doch zumindest mal eine Argumentation, danke fürs Ernstnehmen 🙂 Für mich bleibt es dabei, dass dein Blogpost offensichtlich ein zusammengesetztes Werk ist und nicht eine freie Zusammenstellung verschiedener Werke, ebenso wie ein Programm, das Bibliotheken verwendet, eben mehr ist als nur eine Sammlung von Programmen auf einer CD. Und ebenso wie bei einem entsprechenden Programm ist auch bei allen anderen Werken der Sinn von Copyleft, viral diese (zusammengesetzten) Werke in die Freiheit »zu zwingen«. Politisch gesehen sollten wir ein sehr großes Interesse an einem starken Copyleft bei CC-SA haben, da es potentiell viele Werke »befreien« würde. Ich erinnere mich auch an eine Aussage dass CC-SA bspw. auf eine Zeitung zutreffen sollte, in der ein einzelner entsprechend lizensierter Artikel ist. Soviel zur Intention hinter der Lizenz.

  21. Benjamin Stöcker sagt:

    Fürs Ernstnehmen musst dich net bedanken 😉

    Und Copy-Left finde ich auch gutes Ziel, deswegen benutze ich ja die CC-Lizenz mit SA 😉 Nur glaube ich, dass eine zu strenge Auslegung (schon bei der einfachen Verwendung) der Lizenz eher schadet als zuträglich ist. Denn Lizenzen sind wie Werke: Sie leben von ihrer Verbreitung 😉

  22. Hartmut Ernst sagt:

    Es gibt eben Leute in der Piratenpartei, die in diversen politisch wichtigen Themen etwas tiefer graben wollen. Wie macht man das als Pirat? Man sucht in Mailinglisten und im Forum Gleichgesinnte. Man trifft sich – nach Piratenart eben im Netz und in Telefonkonferenzen; schon ist eine AG geboren. Man wählt Koordinatoren oder so, weil man ziemlich schnell merkt, dass die Arbeit mit ein bisschen Struktur eben effizienter läuft und auch mehr Spaß macht. Nun habe ich also nach Meinung von Benjamin Stöcker den Fehler begangen, mich in der AG Energiepolitik als Koordinator wählen lassen. „Auf Teufel komm raus“, wie er sagt. Da muss ich mich jetzt also beschimpfen und verspotten lassen, wie undemokratisch das doch sei: „E-Voting über das Internet durch die Hintertür, denn die AGs werden sich sicher nicht zur „Koordinatorenwahl“ im echten Leben treffen. Demokratische Legitimation sieht anders aus.“ So Originalton Benjamin. Kann mir mal einer erklären, was daran so undemokratisch ist, wenn sich eine mit dem Internet als bevorzugtem Medium arbeitende Gruppe von aufrechten Piraten ein paar Koordinatoren wählt? Muss man da einen Haufen Geld ausgeben um aus allen Ecken Deutschlands nach Frankfurt zu fahren, oder wo immer sonst unsere Mitte ist? Auf der Telko haben wir jedenfalls mehr Leute erreicht, als das live in Sonstwo gegangen wäre.

    Noch eine Frage: Warum regen sich eigentlich einige Leute so auf, wenn sich jemand die undankbare Aufgabe kapert, festzustellen, welche AGs es eigentlich gibt, ob diese aktiv sind und womit sie sich beschäftigen? Oder geht es einfach darum, dass der Vorstand das Parteiprogramm selber schreiben will und gar nicht möchte, dass sich die Basis in Form von AGs einmischt? Sind wir jetzt basisdemokratisch oder nicht? Ist ergebnisoffene und (möglichst) ideologiefreie Diskussion erlaubt oder soll die abgeschafft werden (Originalton Benjamin: „Am Ende…entscheidet der Bundesvorstand“). Ist es fair, engagierte Piraten wie Arvid öffentlich zu beschimpfen, nur weil er in Nuancen anderer Meinung ist? Originalton Benjamin: „Ich persönlich hoffe inständig, Arvid wird mit diesem Unsinn in Bingen aus der Halle gejagt.“

    Es geht mir nicht darum, Benjamin Stöcker auf die Füße zu treten. Ich möchte einfach nur darum bitten, respektvoll miteinander umzugehen. Wir wollen uns doch immer von den traditionellen Parteien abgrenzen: Vielleicht ist es tatsächlich nicht so sehr Struktur, die wir brauchen, sondern Fairness und Anstand. Wenn wir das schaffen, sind wir wirklich anders als die Andern. Wenn nicht, machen wir ganz schnell etwas kaputt, was hoffnungsvoll begonnen hat und die Avantgarde der Politik unseres Jahrhunderts werden könnte.

    Hartmut

  23. ThomasG sagt:

    Ich lasse Dir Deine Empfindungen und Realitätswahrnehmungen.

    Das da manches anders ist, als Du beschrieben hast, solltest Du wissen. Aber ich überlasse Dir gerne die falsche Darstellung der Realitäten.

    Nur weiter so!

  24. RP sagt:

    Als ehemaliger AG-Rat aus Berlin, der beide Seiten der Strukturdebatte sehr gut kennt, kann ich nur sagen, dass mit der Fertigstellung von liquidfeedback und der schrittweisen Einführung in allen LVs und im Bund, diese ganze Diskussion umgekrempelt wird. Die Intentionen beider Seiten werden vollständig berücksichtig, ja im Grunde vereinigt. Also streitet euch nicht, sondern holt euch euern liquid account und freut euch an der neuen Art der strukturierten, freien Piratenkommunikation. Damit sind wir den ollen Parteien wirklich Lichtjahre voraus!
    ARRR

  25. Benjamin Stöcker sagt:

    @hartmut Der Hartmut Ernst kommt in meinen Blog um zu kommentieren, meint er. … Schönes Stilmittel mit der dritten Person, muss ich dir lassen Hartmut, ich werde jetzt aber trotzdem mal nicht so unhöflich sein wie du.

    So wie du das beschreibst wäre das wunderbar ok, es trifft aber nicht die Realität. AGs (und die AG Kommission sucht ja bereits auch AG ähnliche Gruppen) werden extrem belabert das so zu machen, und nach dem Vorschlag faktisch gezwungen. Alle Parteimitglieder werden gezwungen.

    Und die Piratenpartei tritt gegen Wahlcomputer und geheime Internetwahlen an, um sie dann selbst zu betreiben für offizielle Posten? In Partein sind Personenwahlen immer geheim, zum Großteil vom PartG festgeschrieben, das hat seine Gründe. Etwas zu fordern und selbst genau anders zu handeln Hartmut, das ist selten dämlich.

    Übrigens wird das was die jetzigen „AGs“ machen in meinen Konzept auch möglich sein, aber eben NICHT Pflicht und eine Mitarbeit anders auch möglich sein. Bei mir wurde sich nicht über deine AG beschwert, also könnte das beschriebene auf die AG Energiepolitik nicht zutreffen, aber du bist doch Alt genug um zu wissen dass Macht auch immer Deppen anzieht. Kannst du dir nicht vorstellen, das es in manchen AGs so läuft wie beschrieben?

    Kannst du dir Vorstellen was passiert, wenn diese einen Alleinstellungsanspruch bekommen? Ich appelliere da mal an deine Lebenserfahrung. Arbeiten ist heutzutage dank Internet eben auch ohne Probleme anders möglich, was viele Anträge in der Antragsfabrik, erstellte Flyer und Texte beweisen.

    @ThomasG

    Ich habe polemisch und zugespitz geschrieben, die Realität falsch dargestellt und das gar bewusst, das habe ich sich nicht. Lügen ist einfach nicht meine Art, da muss ich dich entäuschen.

    @RP Ich bin (noch?) kein Fan von LF, aber einen Vorteil hat es sicher, es sorgt dafür das man eben in solchen dynamischen Gruppen Arbeiten kann.

  26. Andreas sagt:

    Ich kann Benjamin prinzipiell zustimmen. Als ich die AG FLOSS gegründet habe, habe ich das gemacht, um ein bestimmtes Thema voranzubringen. Ich war sogar bereit die Regeln des AG Rats zu befolgen. Nur leider kamen die nicht in die Puschen. Dann kam die Koordinatenkonferenz. Beim ersten Mumble Treffen habe ich damals noch mitgemacht, aber bereits beim zweiten war mir klar, dass das wieder ein bürokratisches Monster werden würde.

    Wir in der AG FLOSS machen jetzt einfach unsere Arbeit. Wir bereiten Pressemitteeilung vor, arbeiten Programmänderungsanträge aus und planen Aktionen. Wir haben dabei keine Koordinator nötig. Wir treffen uns, besprechen die Dinge, die zu machen sind, einigen uns darauf wer was bis wann macht, und dann wirds gut oder nicht.

    Entscheidend ist: Alles programmatische kann einzig und allein auf dem Parteitag beschlossen werden.

    Ich sehe also keine Notwendigkeit für bürokratische Organisation. Es würde wirklich reichen, dass man alle AGs an zentraler und prominenter Stelle präsentiert, damit Interessierte sie finden um mitmachen zu können. Desweiteren sollte es die Möglichkeit für diese Gruppen geben, Ressourcen (ML, Forum, Mumble-Channel, etc.) einfach anzufordern.

    Nicht mehr und nicht weniger müsste organisiert werden. Die Gruppen können machen was sie wollen, denn am Ende entscheidet der Parteitag.

    Und für nicht programmatische Gruppen (z.B. AG Schnittchen oder IT) gilt, sie müssen mit den jeweiligen gewählten Vorständen zusamen arbeiten.

  27. Miriam sagt:

    Hallo Benjamin, vielleicht sortieren wir erstmal ;), AG-Rat ist nicht mehr existent und hat seine Aufgaben aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt. Ob es ein ähnliches Gremium geben wird, werden wir beim BPT Bingen sehen.

    AG Kommission macht nur das, was du als alleinige Aufgabe des AG-Rates angesehen hast, also nur Sortieren, Zusammenstellen und einen Überblick verschaffen, dementsprechend würde sich die Kommission über Mitarbeit von AGs am Projekt Übersicht freuen.

    Hätte sich die Kommission nicht gebildet, wäre das einfach nicht umgesetzt worden, da die vom BV vorgeschlagene AG-Rats-Wahl einfach zu lange gedauert hätte. In diesem Sinne arbeiten wir als Kommission nur und will möglichst bis zum BPT fertig sein, dann wäre die Aufgabe erledigt.

    AG Koordinatorenkonferenz ist ein freiwilliger und offener Zusammenschluss von Koordinatoren der AGs, die der Ansicht sind, man kann vielleicht zusammen mehr bewegen, als jeder einzeln. Man kann mitmachen, muss aber nicht, ich denke bei dir trifft wohl letzteres zu, allerdings wurde ein Vorbeikommen vielleicht auch helfen manches besser einschätzen zu können.

    Satzungsanträge werden gestellt, weil die Befürworter der Ansicht sind, die geforderten Änderungen wären sinnvoll. Damit ist kein Automatismus verbunden, über die Anträge ansich und somit auch über deinen noch nicht bekannten, entscheidet Bingen. Sich über Anträge lustig zu machen oder diese nur auf einzelnen Personen zu reduzieren, bringt nicht weiter. Den meisten und so auch mir wäre sachliche Kritik an der Angelegenheit lieber, als polemische.

    Koordinatoren, wer das für einen Posten hält, ist selbst dran schuld, mir wäre auch lieber und daher etwas Neid an die AG FLOSS man könne einfach so ohne Struktur inhaltlich arbeiten.
    Die Realität hat mich anderes gelehrt, das kann durchaus von AG zu AG verschieden sein. Ob nun Wahl oder nicht, wichtig ist dass es einen Ansprechpartner für die AG gibt, darüber hinaus versuchen die Koordinatoren die Arbeit der AG zu organisieren. Also wirklich wiederum Arbeitsposition und hat mit „Posten“ wenig zu tun.

    Gegen feste Strukturen habe ich auch etwas, allerdings eine Rahmenstruktur, die Orientierung bietet, sollte es schon geben, da momentan A nicht weiß was B macht und das ist ja nun auch nicht das Wahre oder?

    Und weiterhin sollte man nicht alle Aktivitäten der AG Kommission und der Koordinatorenkonferenz auf eine Person begrenzen, das ist ziemlich ungerecht gegenüber denen, die da sonst noch aktiv mitarbeiten, nur mal so zum Nachdenken. Es wurde weder die Kommission noch die Koordinatorenkonferenz von der von dir benannten Person gegründet, also vielleicht doch etwas besser informieren 😉 und einfach mal vorbeischauen, ist ja nicht so das Kritiker ausgeschlossen werden bei den Telkos.

  28. Benjamin Stöcker sagt:

    Liebe Miriam, keine Sorge ich beschränke mich da nicht nur auf eine Person, allerdings erwähne ich auch gerne die Person, die das maßgeblich vorantreibt. Ihr solltet euch da nicht an Arvid zu sehr aufhalten, der Text geht ja weit über Ihn hinaus. Für eine Rahmenstruktur bin ich auch, der Satzungsänderungsantrag geht allerdings weit darüber hinaus und zwingt alle in das AG System.

    Wer diesem AG System Vorsitzt wird die Macht in der Partei halten und kaum demokratisch legitimiert sein, vor allem nicht von allen. Das System ist murks und krankt und muss daher schlicht und ergreifend weg bevor es die Partei zu lange lähmt.

  29. ThomasG sagt:

    @Benjamin Du solltest wirklich mal dringend nachlesen um Deinen Blickwinkel zu erweitern. Nicht ohne Grund hatte ich schon von Deiner Realitätswahrnehmung geschrieben.

    Das Wort „Lüge“ hast Du genannt. Wenn Du in Ruhe nachliest, davon habe ich nicht geschrieben.

    Das ein „Arvid“ vorantreibt, was ich mit anderen begonnen hatte, ohne einen „Arvid“ zu kennen, mag ich nicht erkennen. Er ist genauso dabei wie jeder andere und darf seine Gedanken mit einbringen.

    Da Du über AGs anders denkst, kann ich auch nachvollziehen. Aber Du warst anscheinend noch nie in der Situation über Wochen gearbeitet zu haben für Partei und dann ausgebremst zu werden. Das hat der BuVo lange getan.

    Und von was für einer AG System redest Du? Du kannst Dich konstruktiv für die Partei mit einbringen. Wo bist Du??? Ich habe Deine Worte noch nicht in einer Sitzung vernommen. Stand immer nur als nachträgliche Kritik da. Und meist falsch begründet. Weil §12 PartG ist nicht §8 PartG – das verwechselst Du auch gerne.

    Und was ist demokratische Legitimation. Gute Frage: das ist immer eine Definitionsfrage.

    Aber vermutlich ist es Dir lieber, das die Piratenpartei unorgansiert durch die Gegend mäandert als konstruktiv nach Vorne zu schauen.

    Lese bitte unbedingt mal nach und Frage die Anwälte Deines Vertrauens. So funktioniert es nicht, was Du machst.

  30. Stefan sagt:

    Mensch Ben, Tausend Dank dass die ganze Problematik hier mal so schön ausgearbeitet und so genüsslich aufbereitet hast. Ich stimme dir (wie so oft) voll zu.

    Ich habe mich auch schon das eine oder andere Mal mit Arvid (und Co) außeinander gesetzt. Genutzt hats offenbar nix: Stirbt das Forum, wird nen AG-Rat aufgemacht, Stirbt der, ne Kommission, stirbt die.. naja irgendwas muss es noch geben ;).

    Interessant ist ja, dass die Arvidianer Strukturen schaffen wollen. Dagegen ist ja ja erstmal nichts einzuwenden, denn Strukturen ermöglichen das arbeiten. Was sie aber eigentlich wirklich machen, sind Institutionen aufzuziehen, in denen man irgendwelche Posten besetzen kann.

    Eine Institution kann aber immer nur eine Notlösung sein, nie der Zweck einer Strukturbildung. Denn es gibt durchaus ja Strukturen, die ohne Institution funktionieren, die Antragsfabrik zB. Da hab ich Arvid noch nie gesehen.

    Und diese institutionslosen Strukturen sind der größte Wettbewerbsvorteil der Piraten den anderen Parteien gegenüber. Bis die das begreifen sind wir hoffentlich schon am Ziel ;).

    Zu dem Thema Institutionen auch Clay Shirky: Institutions vs. Collaboration (http://www.youtube.com/watch?v=sPQViNNOAkw ) und ein Beitrag auf Carta (http://carta.info/24571/institutions-will-try-to-preserve-the-problem-to-which-they-are-the-solution/ )

  31. Benjamin Stöcker sagt:

    @thomasG du hast geschrieben ich würde Wissen, dass die Realität anders aussieht. Und wörtlich „Dir gerne die falsche Darstellung der Realitäten.“ Nun wenn ich das bewusst mache nennt sich das lügen. Aber keine Sorge, ich kann nicht nur Austeilen sondern auch einstecken, von daher bin ich dir sicher nicht Persönlich böse.

    Ich persönlich bringe mich ca. 5h am Tag für die Partei ein. Ich arbeite im bayrischen Presseteam mit, erarbeite Anträge, bin für zwei Podcasts aktiv (Klabautercast und Freibeuterhafen), betreibe den Piratenmond, bin aktiver Twitterer, Blogge, Sitze in der Antragskommission für Bingen, habe bereits 2(,5) Anträge für Bingen eingereicht, bewerbe sie offensiv und begründe sie ausführlich, habe mehrere Anträge für den LPT Bayern gestellt und auch hier mir viel mühe gegeben sie zu erklären (ja sogar ein Comic gemacht) und dann hab ich ja noch so ein Vorstandsamt inne in einen Bezirk, woraus sich ja auch Verpflichtungen ergeben.

    Ich war auch schon auf Kommissionssitzungen der AG-Kommission, allerdings habe ich zur Zeit kein Headset (bin sonst nicht im Mumble unterwegs, da war ich nur für euch drin). Aber jetzt mal ehrlich – Freitags Abends? Es gibt eben Menschen die haben noch eine Freundin und Freitag abends passt bei mir jetzt immer? Und ich verlange von euch nicht eure Arbeitsweise und Zeit zu ändern (frei nach meiner Arbeitsfreiheit). Die Kritik am Ergebnis steht mir auch so frei, meiner Meinung nach.

    Und nun zum PartG. Es steht im Vorschlag des Satzungsänderungantrag (kann grad nicht kopieren, wiki down) das ihr die AGs als allgemeine Parteiausschüsse nach §12 PartG etablieren wollt.

    Der Paragraph: http://www.gesetze-im-internet.de/partg/__12.html

    (1) Die Mitglieder von allgemeinen Parteiausschüssen und ähnlichen Einrichtungen, die nach der Satzung umfassende Zuständigkeiten für die Beratung oder Entscheidung politischer und organisatorischer Fragen der Partei besitzen, können auch von nachgeordneten Gebietsverbänden gewählt werden.

    Das sagt klar aus: Entweder sie werden auf dem Parteitag gewählt, oder auf den LPTs (anteilig, sozusagen, ähnlich einem Delegiertensystem).

    Wie werden die nochmal bei euch gewählt? Aus den AGs heraus, right?

    Das ist eben so offenkundig, dass der Nagel im Tisch…. ach das kannst du ja oben lesen.

  32. Miriam sagt:

    @Benjamin, wieso treibt es die AGs in das System? Nach wie vor besteht die Möglichkeit, wenn der Satzungsänderungsantrag durchgehen würde, dass nicht in den DachAGs beteiligte Arbeitsgemeinschaften sich ihren Rückhalt bei den Vorständen suchen oder eben wiederum „Sprechzeiten“ der Vorstände nutzen, so wie es jetzt ist.

    Aber das kannst ja beim Planspiel ausprobieren 😉 hast dich ja als Mitspieler Vorstand gemeldet oder war das nicht ernst gemeint. Diesen AGs sitzt niemand vor, wie gesagt, Koordinatoren sind Arbeitsposten, die Dach-AGs sind nur organisatorisch behilflich und geben Hinweise, wie gesagt, wenn du beim Planspiel mitmachst, dann siehst du ja selbst wie es funktioniert.

    Ich glaube nicht, dass dir irgendjemand deine Aktivitäten strittig machen will, aber was du schreibst, da kann man leicht denken, du wärst uninformiert. Die nächste ist übernächsten Mittwoch (08.04.) vielleicht schaust du wieder vorbei, wäre ja kein Freitag.

  33. Benjamin Stöcker sagt:

    Liebe Miriam, das Problem ist eben das ich nicht uninformiert sondern informiert bin. Das mit der Freiwilligkeit ist sehr goldig, aber doch nicht so ganz war…

    Schon jetzt wird mir gesagt, dass man sehr offensive bei AG Gründern dafür geworben wird, manchmal das sogar ziemlich offiziell dargestellt wird. Das wird ja eher mehr, wenn es in der Satzung steht…

  34. Martin Schnapp sagt:

    |-|>:XX:crazy::lalala:

    Macht euch erstmal Gedanken warum ich diese Smylies gemacht habe!
    Und jetzt warum gerade diese!

    Dass ich fürchterlich entsetzt bin, tatsächlich hier jeden Kommentar gelesen habe und noch mehr entsetzt bin, sollte nicht mehr notwenig sein zu sagen oder?

    Ich hasse dieses lange gelaver über Bilderrechte oder sonst was fürn langweiligen sau doofen Zwist hier!

    Leute werdet alle zusammen mal erwachsen … und missbraucht die Kommentarfunktion nicht für Disskussionen die man in der Tiefe eh nur persönlich miteinander anständig diskutieren kann 😉 nicht?

    Wenn ich auf einen Block über ein Thema schreiben würde , dann aber sehr viel eindeutiger wie ihr alle hier!

    Jetzt geht mal in euch und überlegt ganz genau was ihr wirklich unter Demokratie versteht!

    Es sollte doch heißen, jeder darf genausoviel entscheiden oder?
    So und jetzt warum gibt es die Piratenpartei?

    Soweit ich verstanden habe um die Politik zu „ändern“, sprich Wege durchzusetzen die Bürokratie anständig ohne Überwachungsmaßnahmen abzubauen und richtige Demokratie durchzusetzten, oder irre ich mich so sehr?

    Okey und warum nutzt ihr jetzt nicht einfach euer ganzes technische Wissen um eine Plattform zu erschaffen, wo jeder, wie wann und wo er will über wirklich alles genausoviel abstimmen und mitentscheiden kann?

    In der jeder seine Ideen ausbauen kann und ihn dabei jeder unterstützen kann der die Idee auch toll findet?

    Stattdessen kupfert ihr so extrem viel von den andern Parteien ab…
    Ich sehs schon kommen und wir nehmen auch Parteispenden an mit lieben Bitten von den Unternehmen -.-

    Also los auf jetzt wir haben immernoch über 30.000 Tote an Hunger jeden Tag und es werden immer mehr, und ihr quatscht nur sau doof wirklich wahr hier rum über dummes zeugs!!!

    EUER MADDIN

    PS: wenn ihr darauf antworten wollt dass ich es auch lese bitte zusätzlich an meine mailadresse schicken!

    Holt euch lieber Vorschläge von Strukturen von der Weltweit größten Gesellschaftsbewegung mit vielen MIO Unterstützern!
    http://www.zeitgeistmovement.de
    könnt mich da auch erreichen unter friek.89@zeitgeistmovement.de

    IN DIESEM SINNE : WIR SIND EIN PLANET, VERHALTET EUCH AUCH SO!!!

Schreibe einen Kommentar