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Mai
10

Von der Vorstandskommunikation, eine Analyse und Verbessungsvorschläge

Symbolfoto Frau mit SchildKommunikation: Gar nicht so leicht
(arturkus unter CC-BY)

Ein großes Thema meiner Kandidatur für den Bundesvorstand ist die Kommunikation und die Vernetzung des Bundesvorstandes nach innen. Da niemand – auch ich nicht – gerne leere Versprechen wählt, sondern lieber wüsste wie die Katze im Sack aussieht, würde ich heute gerne etwas über die Kommunikation des Bundesvorstandes sowie den Informationsfluss desselbigen philosophieren.

Wenn man als Vorstand über die Kommunikation mit seinen Mitgliedern nachdenkt, steht man vor vielfältigen Problemen. Einerseits sind wir die Partei der Transparenz, ein Vorstand muss möglichst viel protokollieren. Auf der anderen Seite führt das gleichwertige Erfassen und Protokollieren aller Informationen zwangsweise zu Vogonismus: Relevantes geht in der Masse an Informationen einfach unter.

Einerseits gibt es Mitglieder, die es als Bevormundung empfinden, wenn Informationen für sie vorgefiltert werden, auf der anderen Seite gibt es Mitglieder, die am liebsten nur die Informationen bekommen möchten, die sie interessieren beziehungsweise nur die, die für sie wirklich wichtig sind.

Bestandsanalyse

Zuerst möchte ich einmal feststellen, welche Mittel dem Bundesvorstand zur Zeit zur Kommunikation nach innen zur Verfügung stehen, und welche davon er zur Zeit auch aktiv nutzt.

Webseite

Unsere Partei betreibt eine Webseite, welche extrem viele Informationen enthält. Unter anderem wurde dort auch eine Art Kategorie „Neues aus dem Vorstand“ eingerichtet, was allerdings nie groß und breit kommuniziert wurde. Diese Kategorie ist schlecht gepflegt und vor allem ist sie nicht per RSS abonnierbar. Schlecht ist auch, dass die Webseite eigentlich zur Außendarstellung der Partei dienen sollte und nicht für die Bekanntmachung von Vorstandsbeschlüssen.

Newsletter

Der Bundesverband betreibt einen Newsletter, welcher auch auf jeder Seite der Homepage beworben wird. Diese offene Bewerbung sollte dafür sorgen, dass die Leser des Newsletters zu einem großen Teil aus Wählern und Interessierten bestehen. Wenn man allerdings in dem schlecht gepflegten Archiv des Newsletters nachschaut, sieht man allerdings, dass er zur Verbreitung von Nachrichten für Externe und Mitglieder genutzt wird. Mir wird auf jeden Fall die Zielgruppe des Newsletters aufgrund des Inhalts nicht klar. Auch wird er monatlich versandt. Für eine schnelle Informationsverbreitung ist er daher ungeeignet.

Ankündigungen Mailingliste

Auch die „Ankündigungen-Mailingliste“ wird auf der Homepage der Piratenpartei beworben, allerdings nicht auf jeder Seite. Aus dem Kontext der Unterseite, auf der sie zu finden ist, könnte man vermuten, dass sich diese Mailingliste an Piraten richtet, wird sie doch direkt neben der Liste für Neu-Mitglieder und der „Aktiven“ beworben. Wer jetzt allerdings erwartet, dass dort die wichtigen Informationen für Mitglieder verteilt werden, wird enttäuscht: Über diese Mailingliste werden ausschließlich Pressemitteilungen verschiedenster Verbände verteilt.

Vorstandsprotokolle – Wiki

Die Vorstandssitzungen werden zur Zeit im Wiki vorbereitet und auch endgültig protokolliert. Das ist natürlich erst einmal für das gemeinschaftliche Vorbereiten und Abarbeiten während der Sitzung nützlich. Die Antragsseite wird von den Antragstellern gepflegt und auch so lädt ein Wiki natürlich zur Mithilfe ein. Allerdings ist das Wiki zur Kommunikation eher ungeeignet: Man kann es nur bedingt abonnieren. Gezieltes Durchsuchen mit Google ist schwierig, das Wiki ist groß. Wichtiges muss von jedem einzelnen von Unwichtigem getrennt werden, da Wichtiges nicht hervorgehoben wird.

Twitteraccount @Piratenpartei

Symbolfoto Blauer VogelWird immer wichtiger: Twitter
(tambako unter CC-BY-ND)

Mit fast 30 000 Followern hat die Piratenpartei einen der „größten“ Twitteraccounts der Republik. Über ihn wird neben Informationen über aktuelles Tagesgeschehen und Piratenpolitik auch ab und an Internes getwittert. Nach meinen Erfahrungen ist es durchaus möglich mit Tweets über diesen Account die Aufmerksamkeit vieler Piraten auf etwas zu lenken. Da er allerdings auch für die Außenkommunikation notwendig ist, kann man ihn nicht nur für Internes verwenden.

Standard-Mailinglisten (Aktive, Vorstände und regionale Listen)

Eigentlich das Tool, um extrem viele Piraten zu erreichen, sind die zahlreichen Mailinglisten auf denen sich die Piraten tummeln. Nachrichten, die man auf die Aktive- oder die Vorständeliste schickt, werden in der Regel häufig auf lokale Listen weitergeleitet. Das Problem: Der jetzige Bundesvorstand nutzt in der Regel keine der beiden Mailinglisten. Auf der Vorständeliste sind eher Landes- und Bezirksvorstände aktiv. Der Bundesvorstand ist dort eher selten gesehen. Ebenfalls sehr selten ist der Bundesvorstand auf der Aktiven zu sehen, was durchaus so gewollt ist. Der Bundesvorstand – oder zumindest einige derzeitige Mitglieder – hat des öfteren gesagt, dass er die Aktive nicht zur Kommunikation nach innen verwenden möchte.

Private Blogs und Twitteraccounts

Das sind natürlich keine Kommunikationsmittel des gesamten Vorstands, sondern einzelner Mitglieder. Wir haben durchaus aktive Bloggerer und Twitterer im Bundesvorstand und wenn sie denn etwas schreiben wird ihnen große Aufmerksamkeit zuteil, was ja auch teilweise leidvoll war und die Partei aufgewühlt hat. Allerdings werden über diese Wege eben Meinungen und Sichtweisen einzelner publiziert. Das ist nicht falsch, so weiß man, welche Positionen einzelne Mitglieder des Bundesvorstand haben, aber es ist eben auch kein Medium, um die Meinung des gesamten Vorstands zu kommunizieren.

Zusammenfassend

Der Bundesvorstand hat zwei Kommunikationskanäle nach innen, die ihm zur Zeit wenigistens teilweise funktionabel zur Verfügung stehen. Allerdings will er den einen – die Mailinglisten – nach eigenem Bekunden nicht verwenden, und der andere – der Twitteraccount – kann nicht exklusiv dafür genutzt werden. Auffällig ist, dass bei der Kommunikation im Allgemeinen bisher kaum eine Trennung nach Zielgruppen stattfand. Es fehlt eindeutig an einem Konzept des Informationsflusses, welches zielgruppenorientiert ist und in dem Informationen kategorisiert und gefiltert werden.

Verbesserungsvorschläge

Als erstes sollte eine klare Trennung der Kommunikation zu den Mitgliedern und zu den Wählern stattfinden. Natürlich stehen wir für transparente Politik, das heißt aber nicht, dass man Wähler mit Interna bombardieren muss, sondern nur, dass sie die Interna sehen können, wenn sie es denn möchten.

Außenkommunikation

Eigentlich wollte ich mich ja heute auf die Kommunikation des Vorstands nach innen konzentrieren, aber nach der Analyse möchte ich wenigstens kurz ein paar Gedanken zur „Außenkommunikation“ loswerden. Es sollte uns allen klar sein, dass die Webseite piratenpartei.de der Außendarstellung der Partei dient, ist sie doch die erste Anlaufstelle für „Externe“.

Zur Zeit wird die Webseite aber nicht nur dafür benutzt. Ich glaube kaum, dass einen Wähler die innere Organisation der Piratenpartei interessiert, zum Beispiel wo er unser Wiki findet oder wie sich unsere IT finanziert. Ja, als „Mitmach Partei“ sollte man auch auf der für Neugierige Webseite Links „in das Innere“ der Partei anbieten, aber das sollte eben nicht das Hauptaugenmerk sein!

Wir müssen uns als Netzpartei eingestehen, dass sogar die CDU es scheinbar schafft, eine Webseite zu betreiben, die besser auf die Zielgruppe „Wähler“ zugeschnitten und für ihn ansprechender ist. Gut, über den Einsatz von Flash muss man als Geek hinwegsehen, aber sie machen einiges ganz klar besser als wir:

  • Das Design ist übersichtlich
  • Es wird Wert auf multimedialen Inhalt gelegt
  • Der Inhalt ist auf eine Zielgruppe zugeschnitten

Übrigens gibt es auch Piratenparteien, die das besser machen als wir. Ich empfehle da mal einen Blick auf die Seite der Schweizer Piraten zu werfen. Sie ist optisch auf jeden Fall ansprechender als die Webseite der deutschen Piraten. Der nächste Bundesvorstand hat auf jeden Fall auch hier einiges zu tun, als „Internetpartei“ sollten wir auf jeden Fall die beste Webseite aller Parteien besitzen, oder? 😉

Der Vorstandsblog – Die Vorstandswebseite

Für die Kommunikation nach Innen braucht der Vorstand dringend seine eigenen Kanäle. Es wäre sinnvoll, einen Vorstandsblog oder gar eine Vorstandswebseite einzurichten, auf der alles wichtige leicht auffindbar ist, wie zum Beispiel die Regelungen, die der Vorstand beschlossen hat, alle Vorstandsbeschlüsse, die er getätigt hat, was ihn gerade umtreibt, usw. Es ist naheliegend das Ganze mit einem Blog zu realisieren, da die Neuigkeiten sinnvollerweise per RSS abonnierbar sein sollten. Auch ein Abo per E-Mail ist denkbar, wodurch effektiv ein Vorstandsnewsletter erschaffen wird.

Eine Blogsoftware ermöglicht auch, dass die Informationen in Kategorien, z.B. Vorstandsbeschlüsse, Berichte aus dem Leben eines Vorstandes, Stellenausschreibungen, einsortiert und einzeln abonniert werden können. Ein weiterer Vorteil an einem Blog ist auch, dass man ihn in den Piratenmond und den Piratenplaneten aufnehmen kann. Jeder Blogger, der in den Services ist, weiß, dass diese sehr viel Besuch und Aufmerksamkeit bringen.

Twitteraccount

Ich bin der Meinunung, der Bundesvorstand sollte einen eigenen Twitter/Identi.ca Account betreiben. Diesen kann der Vorstand benutzen, um gezielt Interna zu verbreiten, er lässt sich ja ebenfalls mit dem Blog verknüpfen. Das dies hilfreich ist, hat meiner Meinung nach die PiratenIT gezeigt. Seit dem sie einen Twitteraccount betreibt, auf dem Grund und Geschätzte Dauer der Ausfälle kommuniziert werden, scheint die Verärgerung in der Partei darüber abzunehmen. Selbstverständlich wäre es auch sinnvoll, den Vorstandstwitteraccount mit dem Vorstandsblog zu verknüpfen.

Vorstandspodcast – Mehr multimedialer Inhalt

Bild von Martin HaaseAufzeichung des Klabautercast
(Christopher unter CC-BY-SA)

Ich denke nicht, dass es Zufall ist, dass sich so viele Podcaster für den Bundesvorstand bewerben. Das Podcasten macht jemanden eindeutig bekannter, sie schafft Öffentlichkeit alleine dadurch, dass sie leichter zu konsumieren ist, als zum Beispiel so ein langer Text wie dieser hier. Weiterer Vorteil an einem Podcasts ist, dass man ihn hören kann während man Auto fährt, joggt oder arbeitet. Die ganze Partei muss mehr dazu übergehen, multimedialen Inhalt zu produzieren als nur Text, schon alleine durch den Tonfall kann man viel Information transportieren.

Auch der Bundesvorstand sollte dies für die gezielte Innenkommunikation tun. Ich weiß, dass es Mitglieder gibt, die Aufzeichnungen der Vorstandssitzungen gerne als Podcast abonnieren würden. Prinzipiell bin ich auch dafür, allerdings könnte man sich überlegen vielleicht das Ganze sogar etwas anders aufzuziehen. Eine ganze Vorstandssitzung ist für viele Mitglieder sicher in der Regel zu lange und mit zu vielen irrelevanten Informationen gefüllt. Es wäre, denke ich, sinnvoll zusätzlich ein Podcast „Neues aus dem Vorstand“ oder „Piratennews“ zu machen, der die Informationen komprimiert, also ohne alles unwichtige, wiedergibt.

Kategorisierung von Informationen

Womit wir bei einem wichtigem Bestandteil der Vorstandskommunikation sind: Der Vorstand muss die Informationen, die er produziert auch sortieren. Er muss sich bei jeder Information überlegen, wie relevant diese jetzt für die Mitglieder ist. Im Groben sehe ich vier Kategorien:

1. Für den Großteil der Mitglieder eher uninteressant

Was für den Großteil der Mitglieder eher uninteressant ist, wird zwar im Blog gepostet, allerdings gesammelt in einem Blogpost. Ein guter Teil der Vorstandsbeschlüsse sollte in diese Kategorie fallen.

2. Für die Mitglieder eher relevant

In diese Kategorie fallen alle Beschlüsse beziehungsweise Nachrichten, welche für die Hyperaktiven in der Piratenpartei relevant sind. Das könnte eine Stellenausschreibung sein, der Aufruf an einem konkreten Text mitzuarbeiten oder vielleicht eine minimal wichtigere Entscheidung des Bundesvorstandes. Diese sollten in dem Vorstandsblog jeweils einen eigenen Blogpost erhalten, wodurch sie natürlich mehr Aufmerksamkeit erfahren. Auch sollten ab diesem Level die Informationen in dem erwähnten Podcast kommuniziert werden.

3. Für den Großteil der Mitglieder relevant

In diese Kategorie fallen alle Beschlüsse beziehungsweise Nachrichten, welche für die aktiven Mitglieder relevant sind. Das können wichtigere Stellenausschreibungen sein, Aufrufe an alle Mitglieder, welche der Bundesvorstand des öfteren beschließt. Diese Nachrichten sollen jeweils einen eigenen Blogpost erhalten, sowie auf die Vorstände und die Aktivenliste gepostet werden. Wenn der Vorstand sich neben der Newsletterfunktionalität des Blogs noch einen weiteren Newsletter schafft, dann gehören die Informationen auch hier unbedingt hinein.

4. Für den Großteil der Mitglieder extrem wichtige Information

In diese Kategorie fallen alle Beschlüsse beziehungsweise Nachrichten, welche für alle Mitglieder der Partei relevant sind. Das sollte sehr selten der Fall sein, zum Beispiel, wenn ein Parteitag einberufen wird. Nachrichten dieser Relevanzstufe sollten behandelt werden wie die unter Punkt 3 und zusätzlich per E-Mail an alle Mitglieder versandt werden.

Zusammenfassung und Fazit

Symbolfoto MegaphoneDer Vorstand muss lauter werden
(altemark unter CC-BY)

Aktive Kommunikation und definierte Kanäle

All diese Maßnahmen sollten helfen, dass der Vorstand mehr in der Partei wahrgenommen wird. Man geht weg von einer rein passiven hin zu einer aktiven Kommunikation. Wichtige Dinge kommuniziert er aktiv über klar definierte Kanäle in die Partei. Informationen sollten leicht zu finden sein, Google sollte beim Durchsuchen des Vorstandsblogs Gold wert sein. Die selbständige aktive Kommunikation, die Abonnierbarkeit, die klaren Strukturen sollten die Frustration, die einige Mitglieder verspüren,, senken. Weiterhin denke ich, dass so Vorstandsentscheidungen für viele besser nachzuvollziehen wären.

Was noch getan werden muss

Natürlich löst die Beschreibung der Vorstandskommunikation – besser gesagt des Informationsflusses – noch nicht alle Probleme, die der Bundesvorstand innerparteilich hat. Eine aktiv betriebene Vernetzung sollte selbstverständlich sein und wird sicher vom nächsten Vorstand, ob mit mir oder nicht, vorangetrieben werden. Dazu gehören sicher auch mehr Treffen im echten Leben sowie das ein oder andere Telefonat. Allerdings denke ich, dass das oben beschriebene sicherlich hilfreich ist, um sich besser vernetzen zu können.

Ebenfalls nicht betrachtet habe ich, dass der Vorstand sich vielleicht öfters der Diskussion auf Mailinglisten stellen sollte. Auch hierfür sollte wenigstens ein Vorstandsmitglied zuständig sein, und notfalls auch mal in einem Flamewar eingreifen.

Selbstverständlich hilft dieses Konzept um so mehr, wenn in Zukunft Vorstandsentscheidungen nicht nur in einem Ergebnisprotokoll protokolliert, sondern mit einer ausführlichen Begründung versehen werden. Deswegen sollten im Blog, zumindest bei allem was in die in Kategorie 2 fällt, alle Beschlüsse und Informationen mit den Begründungen versehen werden, wobei auch erwähnt werden sollte, welche Argumente abgewogen wurden und warum sie so gewichtet wurden.

Helfer benötigt

Dass das ganze Aufwand machen wird, vor allem zur Anfangszeit, ist mir persönlich durchaus bewusst. Deswegen bin ich auch der Meinung, dass der Bundesvorstand auch einen Vorstandssprecher benötigt. Denkbar wäre es auch – zumindest bei großen Teilen der Arbeit – die Basis mit einzubeziehen, indem man z.B. eine „AG – Vorstandskommunikation“ schafft.

Es wird in diesem Punkt sicher viel Hilfe benötigt, denn ein Vorstandsmitglied wird die beschriebene Aufgabe kaum alleine bewältigen können. Von daher wird die Partei dem nächsten Vorstand hier auch aktiv Hilfe anbieten müssen. Meine helfenden Händen sind ihm auf jeden Fall sicher, auch wenn ich nicht gewählt werde.

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2 Pings

  1. Skapiratin sagt:

    Ich habe mir ehrlich gesagt jetzt nicht alles durchgelesen. Dazu fehlt mir die Zeit.

    Die Kommunikation scheitert nicht nur beim Vorstand. Es fehlen einfach wirklich klare Linien.

    Die Piraten wollen sich nicht wirklich in eine Richtung positionieren, obwohl das für den Wähler wichtig ist.

    Die Piraten sind zu transparent:
    Die Idee der Transparenz fand ich am Anfang sehr gut und trat auch für diese Forderung ein. Doch ich sehe darin einen sehr großen Nachteil. Die Presse liest mit (oder nun auch nicht mehr) dadurch werden die zum Teil sehr unsachlichen Informationen und Diskussionen breitgetreten und Leute werden vor versammelter Öffentlichkeit beleidigt und zur Schau gestellt. (Beispiel: Sachsenliste). Es reicht, wenn es nur einen Unruhestifter gibt, um das gesamte Kommunikationsklima auf den Mailinglisten zu kippen. Und DAS kann jeder sehen.

    Es wird sichtbar, dass wir keinen klaren Kurs fahren und der Kapitän meistens etwas kopflos durch die Gegend steuert. (Egal ob jetzt Landesverband, Kreisverband, Ortsverband etc.). Wir wirken unsortiert und zerstritten. Dadurch nimmt uns keiner für voll. Besonders die Presse. Darum wurden sicherlich auch die Piraten von der Presse totgeschwiegen oder mit der NPD und den Republikanern in einem Satz genannt.

    Das sind meine zwei großen Kritikpunkte.

    Nicht an dich Ben, sondern an die gesamte Piratenpartei

    Meike Martin
    Generalsekretärin KV Piraten Chemnitz

  2. Schmiddie sagt:

    Super Ben, volle, nein vollste Zustimmung. Du kannst jetzt entweder nochmal darüber schreiben wie du gedenkst das alles umzusetzen, oder gleich alle daraus resultierenden Aufgaben möglichst gekonnt und verbindlich deligieren. Ich wär für nen Blogpost wenn die Große umgestaltung der Piratenkommunikation nach deinen Vorstellungen angelaufen ist.

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